Übermorgen ist sie auch schon wieder vorbei – die Ice Hockey WM 2012 in Finnland und Schweden.
Für Finnland sieht es nach einem kurzen Tief wieder einigermaßen gut aus. Im 1. Viertelfinalspiel haben sie 3-2 gegen die USA gewonnen, gegen die sie vor kurzem noch 0-5 verloren haben.
Aber erstmal von vorn: Eröffnet wurde die WM mit einer Lichtshow in der Hartwall Areena in Helsinki. Natürlich mit passender Musik von Nightwish: Taikatalvi, Arabesque und Last Ride of the Day jeweils Instrumental. Ob es in Schweden auch eine offizielle Eröffnung gab, weiß ich leider nicht. Zumindest ist mir noch nichts zu Ohren gekommen .
Das Finale wird auch in der Hartwall Areena ausgetragen. Ein Traum wäre natürlich wenn Finnland im eigenen Land gewinnen würde. Aber bei dieser Konkurrenz wird es schwer werden. Aber man soll ja nicht zweifeln Aber haben sie dieses Jahr besondere musikalische Untersützung. Last Ride of the Day ist ja der offizielle Song zur WM. Aber wie im Fußball gibt es noch andere Lieder, z.B. Suomi! Von Karelian Divison.
Die wenigsten haben von dieser Band (oder auch“ Fantasy Ice Hockey Team“, wie ich gelesen habe) schon mal etwas gehört. Das sind 4 Musiker aus Karelien (wie der Name schon sagt): Marko Annala, Kuisma Aalto, Jari Sinkkonen und Tuomas Holopainen. Ob man nach der WM noch etwas von ihnen hört, steht wohl noch in den Sternen.
Die Bilder sind von gestern, aus dem ”Hockey Garden” in der Areena.
Heute Mittag, finnische Zeit, wurde uns ein kleiner Einblick in die Filmwelt von Nightwish geboten. Nach langem Warten ist nun endlich der Trailer zum Film „IMAGINAERUM“ draußen.
Sneek a peek, because I proudly present, with some extra Hep Hep’s, the teaser of IMAGINAERUM:
Und nicht nur das ist die Nachricht des Tages. Gestern Abend erfuhr durch die finnische Presse, das Last Ride of the Day zur offiziellen Eishockey-Wm-Hymne ausgewählt worden ist. Nochmal: HEP, HEP!
Das Erste Mal wurde ich „richtig“ auf Xandria aufmerksam, als im Nightwishforum über das neue Album diskutiert wurde, da es sehr an die Old Era von den Finnen erinnert. Natürlich lachten mir diverse Cover bei amazon.de usw. schon laaaaang entgegen – also war mir Xandria schon immer ein Begriff. Manuela Kraller, soll die neue und mittlerweile 3. (oho!) Sängerin sein und ihre Stimme soll sich nach Tarja anhören. Das kann ich bestätigen, es gibt aber ein paar Unterschiede. Z.B. dass Tarja’s etwas klarer ist, was aber überhaupt nicht schlimm ist. Wer will schon eine Kopie sein?
Das Album erinnert tatsächlich sehr an Nightwish, manchmal etwas zu sehr. Deshalb ist der Begriff „Nightwish“ in dieser Kritik wohl unumgänglich:
A Prophecy Of Worlds To Fall
Nichts sehr besonderes, auch nicht unbedingt ein Ohrwurm – mein Lieblingslied wird es nicht werden.
Beim Sprechpart denke ich leider sofort an „The Poet and the Pendulum“ (Nightwish)
Valentine
Die Erste Single – bleibt im Ohr hängen und ist durchweg gelungen. Eines meiner Lieblingslieder vom Album. Besonders gefällt mir das „pactum fraudis“ gegen Ende des Songs.
Aber auch hier fällt mir „End Of All Hope“ von den Finnen dieses Genres ein, schade!
Forevermore
Am Anfang etwas ruhigere Töne, bei der Manuela Kraller’s Stimme in den Vordergrundgestellt worden ist. Ein guter Zusammenklang zwischen Strophe und Refrain – alles passt!
Euphoria
Schöner Refrain und interessant aufgebaute Strophen.
Das von einem Mann gesprochene erinnert leider auch wieder an diverse Nightwishsongs, genauso wie die Bridge .
Blood On My Hands
Irgendwie habe ich die Melodie schon einmal gehört, keine Ahnung wo.. Trotzdem eines meiner Lieblingslieder des Albums, gerade weil die Melodie so schön eingängig ist.
Mein Lieblingsteil ist die Pianoline, die mit Gesang in den Refrain übergegeht. Außerdem ein tolles Finale, bei der Manuela nochmal höhere Töne erreicht.
Soulcrusher
Wieder etwas härter, toller Refrain, aber leider verliert sich das Lied dann irgendwo im Gitarrenwirrwarr, wo ich man sich fragt, ob das überhaupt noch dieses Lied ist?!
The Dream Is Still AliveDie Erste „wirkliche“ Ballade auf dem Album, toller Text, toller Gesang und eine tolle Melodie. Daumen hoch!
The Lost Elysion
Nichts Herausragendes und durchaus Ähnlichkeit zu “Wanderlust” von Nightwish :-S.
Call of the Wind
Auch das ist eines meiner favorisierten Liedern von „Neverworld’s End“. Schöner Refrain, eine interessante Bridge, Dudelsack und Violine.
Könnte in einen Fluch der Karibik Soundtrack passen.
A Thousand Letters
Wieder eine Ballade, jedoch nicht so gut wie „The Dream Is Still Alive“. Manuela’s Stimme steht hier im Vordergrund. Sie hat das Lied ja auch geschrieben, was ein ganz klarer Pluspunkt auf meiner Skala ist. Denn als neue Sängerin wirklich mit am Album zu arbeiten und sich nicht in das gemachte Nest setzen, ist wirklich hochanzurechnen. Das macht ja kaum noch einer..
Cursed
Der Anfang dieses Liedes ist der beste vom ganzen Album. Die Violine hört sich wunderschön an, das halbgeschriene, halb geflüsterte „Keep yourself from falling into cursed deep waters“ klingt furcheinflößend, was aber durch Manuela wieder im Nichts verschwindet.
Der Refrain ist wunderbar eingängig und die Stelle, in der nur Schlagezug und Stimme eingesetzt wird, ist mein Lieblingsteil.
The Nomad’s CrownDas längste Lied vom Album, es wird wieder gesprochen und wie beim ersten Lieder der Platte, bleibt dieser Song nicht gleich im Ohr hängen. Ist aber trotzdem kein schlechter Song.
Der „Chorgesang“ (wie auch immer man das nennt) zieht sich fast durch den gesamten letzten Teil, klingt aber auch nicht schlecht, muss ich sagen. Mag ich wohl in diesem Lied am meisten.
When the Mirror Cracks (Bonustrack)
Das Lied wird zwar als Bonustrack angeprießen, aber bis jetzt gibt es keine Version des Albums, bei der „When the Mirror Cracks“ nicht dabei ist. Vielleicht einfach vergessen im Booklet abzudrucken und deshalb zum Bonustrack gemacht? So etwas soll es ja geben, dass schneller gedruckt als nachgedacht wird.. Wie auch immer..
Ein Nightwish-typiges „Ah, Ah, Ah, Ah..“ findet man da und dort im Lied, aber das ist ja nicht verboten und sicherlich auch keine Seltenheit Zum Schluss gibt es hier nochmal einen Kracher, der einen den ganzen Tag begleiten könnte.
Nun war es endlich wieder soweit – zum 4. Mal sah ich Sunrise Avenue live, dieses Mal führte es mich an den Ort meiner 1. Tat zurück. Nach Leipzig, ins Haus Auensee. Genau da konnte ich 2009 mein 1. Sunrise Avenue Konzert erleben.
Schon auf der Hinfahrt lächelte mich ein riesen Nightwish-Plakat, welches für das Konzert am 1.5. worb, freundlich an. Es hing beim Parkplatz, auf dem wir 2009 geparkt hatten. Ja, es HING da..
14.30 Uhr kamen wir in Leipzig an, ca. 10-15 Fans standen schon vor der Halle, mit Brötchen in der Hand stellten wir uns dazu und warteten die nächsten 4,5 Stunden.
Der Einlass war eine halbe Katastrophe, aber wir schafften es wieder in die 2. Reihe, vor Samu – wie auch in Dresden
In der Halle hingen dann links und rechts an den Säulen noch mehr Tourplakate von den 4 Finnen und der Einen Schwedin. Am liebsten hätte ich ja das Plakat samt Rahmen mitgenommen, aber das wäre wohl bei der Security nicht so gut angekommen…
Jim Kroft war diesmal der Supportact. War aber nicht so mein Fall, die Lieder waren langweilig und die Show nicht gerade aufregend.
Ein paar Minuten nach 21 Uhr betraten dann die Finnen mit „Out of Tune“ die Bühne.
Es gab leider keine großen Veränderungen gegenüber Dresden. Dass Somebody Help Me nicht gespielt wurde, scheint mir nicht sehr schlau. Schließlich ist das die 3. Single und so könnte man vielleicht noch ein paar Käufer locken… Somebody Will Find You und das allseits beliebte Destiny-Medley wurden dafür wieder gespielt, ich bin gespannt wie lang das noch einen Platz auf der Setlist findet.
Samu’s Handtuch landete schräg hinter mir, aber ich hatte ja schon eins aus Plauen. Die Flasche, die durch Riku’s Beine geworfen wurde, landete fast vor mir. Beinahe hatte ich sie, aber stattdessen hab ich nur einen Ellenbogen (oder was auch immer das war) in meinen Wangenknochen bekommen. Nicht mal einen blauen Fleck gab es .
Nach ca. 2 Stunden war das Konzert viel zu schnell zu Ende, mit einem bespielten Plektrum von Dr. Haber in meiner Hosentasche wurden wir von der Security wieder rausgeschoben.
Am Merch-Stand war viel los, denn Jim Kroft war mit seiner Band zum Fotos machen und Autogramme schreiben gekommen. Tour-Shirt brauchte ich diesmal keins, ich hatte ja schon eins von 2011. Außerdem kann man die ja (hoffentlich) im Internet nachbestellen, wenn ich mir es anders überlege. Stattdessen kaufte ich mir 2 grüne Silikonarmbänder mit dem “alten“ Logo, die wollte ich ja sowieso schon immer haben . Ein paar Sticker gingen auch noch mit. Eins davon klebt jetzt unter unserer Finnlandfahne am Auto – schick!
Am Tourbus haben wir nicht mehr gewartet. War aber nur halb so schlimm, da nur Riku und Samu rauskamen und es einen Zaun gab, also nicht so praktisch, wenn man ein Foto machen will. Außerdem sollen sehr viele gewartet haben und es ein übles Gedränge gegeben haben. Dafür 1,5 Stunden warten?!
Ich bin gespannt, wann es mich das nächste Mal zu einem Sunrise-Konzert verschlägt, ich hoffe sehr bald .
Gespannt war ich auf den Nachfolger von „Unter dem Eis“, da mir das Debütalbum von Eisblume sehr gefallen hat. Jetzt habe ich „Ewig“ vor mir liegen, das Artwork hat mir beim Vorgänger besser gefallen.
Als Erstes muss ich meckern, dass weder Ria noch irgendein anderer aus der Band ein Lied selbst geschrieben hat. Ich hasse es, wenn Künstler ihre Lieder nicht selbst schreiben!
Das Ria und ihre Kollegen in 5 Songs nach Michael Bodenski von Subway to Sally usw. als Mittexter und Mitkomponisten stehen reißt es dann auch nicht raus.
Vielleicht bin ich etwas Holopainen-Texte verwöhnt, aber das Wort „Deckel“ in einem Song zu erwähnen klingt wohl immer total daneben, auch wenn das gerade im Cover vorkommt.
1. Für immer
Basierend auf „River Flows in You“, da hat es sich wohl jemand leicht gemacht.
Trotzdem ein schönes Lied, mit eingängigem Refrain und einem schönen Instrumentalteil nach der Bridge.
Im Refrain heißt es: „Wirf dein Licht her auf mich. Ach, die Ewigkeit scheint mir dir klein. Will für immer bei dir sein!“ Alles klar, oder?!
2. Ich kann dich sehen
Der Anfang, bestehend nur aus Schlagzeug und Keyboard gefällt mir sehr gut.
Aber ich hab das Gefühl, dass im Refrain irgendwie was fehlt.
3. So weit war ich noch nie
Die Strophe reißt keinen vom Hocker, der Refrain ist jedoch wunderbar. Sonst gibt es nichts groß dazu zu sagen.
4. Bis zum letzten Atemzug
Nicht unbedingt der große Kracher, es gibt bessere Lieder, aber auch nicht grottenschlecht.
5. Ein Liebeslied
Wieder mal ein Cover, diesmal von Knorkator.
Eine Ballade, einfache und eingängige Klaviermelodie.
Am meisten mag ich hier wohl den melancholischen Instrumentalteil gegen Ende des Liedes. Sonst nichts Herausragendes.
6. Ewig
Der Titelsong des Albums! Das gewisperte und immer wieder wiederholte „Ewig“ am Anfang finde ich eine gute Idee.
Sonst könnte sich der Song mit bei den anderen „rockigeren“ Liedern einreihen, da diese alle irgendwie gleich klingen.
7. Nimm sie mit
Eine Rockballade die nur im Refrain an Rock erinnert. Hebt sich aber von den anderen Liedern ab.
8. Schlaflied
Und noch eine Ballade. Vorwiegend Klavier, eher langweilig – also wirklich ein Schlaflied
9. Unzerstörbar
Gitarrenlastiger als die anderen Songs, aber es fehlt immer noch irgendwas.
10. Warten auf ein Wunder
Toller Klavierpart am Anfang, die Strophe klingt eigentlich wie alle anderen Strophen in den Balladen. Ab „Hör mein letztes Lied für dich.“ Kommt endlich mal mehr Power ins Spiel, der Refrain ist endlich mal etwas „voller“, wenn ihr wisst, was ich meine.
Ähnlich wie Nimm sie mit, aber besser und rockiger.
11. Zweites Gesicht
Am Anfang wird ein Spieluhr leise aufgezogen, danach donnern Gitarren und Schlagzeug aufeinander ein, es wird ruhiger und Ria beginnt zu singen. Sie wird wieder von dem „Gitarren-Schlagzeug-Krieg“ abgelöst und es geht zum Refrain.
Endlich mal ein Lied, was man als Rock bezeichnen kann!
Aber gut abgemischt ist es nicht, so weit ich dass beurteilen kann. Es kracht und donnert in den Boxen und man kann kaum Instrumente heraushören, alles ein großes Wirrwarr aus Ria’s Stimme und der Musik..
12. Wunderkind
Auch hier lässt die Produktion zu wünschen übrig, erinnert mich vom Klang her an einen Youtube-Mitschnitt von einem Rockkonzert. Anteeksi! :-S
Sonst nicht schlecht.
13. River Flows In You
Twilight ist im Moment ja sowieso erfolgreich, tausend andere haben das Lied auch schon zu „ihrer Version“ gemacht, wieso also nicht auch Eisblume? Jeder will schließlich was vom Kuchen!
Die meisten haben es wenigstens etwas abgewandelt, aber hier ist es eigentlich genau so wie das Original von Yiruma. Hat eben nur jemand anderes in die Tasten gekloppt.
Mehr bleibt mir dazu nicht zu sagen
(Interessant auch, das hier im Booklet Gesang: Sotiria Schenk steht, obwohl das ja ein Instrumental ist – alles klar!)
Bis jetzt gefällt mir der Vorgänger besser, weil es da mehr Abwechslung gab. Trotzdem ist es kein schlechtes Album.
Nun sind die Ersten Imaginaerum – Shows gespielt worden und somit auch die Ersten Schnipsel auf Youtube gelandet – was Gute und Schlechte Seiten hat. Menschen wie ich, die nicht mal schnell Nach Los Angeles fliegen oder eine Kreuzfahrt durch die Karibik machen können, können sich so auch ein Bild machen, jedoch ist damit auch die Spannung weg, wenn man vor hat selbst auf eines der kommenden Konzerte zu gehen.
Ähnlich wie wenn man das Album noch nicht hat und überall die ganzen Songs bei Youtube hier und da auftauchen.
Na ja, in diesem Artikel soll es jedoch nicht wieder um das Album gehen, sondern um die Liveinterpretation! Schwerpunkt sollen ein paar einzelne Lieder sein, insbesondere Anette’s stimmliche Leistung (da darauf ja alle sehr gespannt waren).
Als „Vorgabe“ habe ich die Show im Amphi Theatre vom 21.1.2012 genutzt.
Als Erstes muss ich sagen, dass Anette mich total überrascht hat! Bei den Dark Passion Play Shows konnte man ja wirklich ab und zu nicht mehr hinhören, wie sie sich durch die Strophen und Refrains quälen musste. Ich habe mich wirklich gefragt, wie sie es mit ihrer Version von Ever Dream zur neuen Frontfrau geschafft hat…
Dass Scaretale mit auf der Setlist landet, hatte ich bezweifelt. Ich dachte, das würde Live relativ be…scheiden klingen. Ein Lied, was so mit Orchester überladen ist, soll Live gut funktionieren? Anscheinend schon!
Anette klingt mindestens genauso gut wie auf der Albumversion, ich sage nur: „Oh sweet poison, bite me, bite me!
Bei Slow, Love, Slow hätte ich auch nicht gedacht, dass es gespielt wird.
Aber auch hier klingt es Live wirklich ordentlich!
Emppu legt ein tolles Solo hin, Anette singt unter ihrem Hut fast noch besser und bekommt sogar das schwierige Ende hin!
Auf I Want My Tears Back war ich ja nun besonders gespannt und bin genau so positiv überrascht! Troy spielt wunderbar und Frau Olzon (die ja eigentlich Blyckert heißt) klingt im Refrain richtig gut, allerdings finde ich die Strophen nicht so toll.
In meinem Lieblingsteil greift Anette zum Tambourin und Troy dudelt sich einwandfrei hindurch.
Gegen Last Ride of the Day und Song of Myself habe ich auch nichts einzuwenden – im Gegenteil: Applaus für Madame Olzon, die auch die langen Noten aushällt, im Gegenteil zu 2008.
Als ich gesehen habe, dass Over the Hills and Far Away auf der Setlist stand habe ich erstmal „Oh Gott“ gedacht.
Marco wurde in den Refrain eingebaut, so dass Anette etwas übertönt wurde, aber trotzdem noch zu hören war – sehr schlau!
Die Strophen bekommt sie aber recht gut hin.
Die „Tarja-Lieder“ singt Anette jetzt richtig gut, wie z.B. The Siren.
Tuomas’ Solo wurde mit Teilen aus Arabesque und (oho) Tutankhamen „aufgefrischt“, was direkt mal einfallsreich war und auf jeden Fall ein Höhepunkt im Lied ist.
Planett Hell wurde das Erste Mal nach der berühmtberüchtigten Hartwall Areena Show wieder gespielt. Auch hier wurde das Keyboard Solo á la Holopainen mit Stargazers,Gethsemane und Wayfarer bestückt. Marco singt wie Eh & Je und Anette muss nicht die 2. Geige hinter Tarja spielen. (Ich hoffe ihr wisst, was ich damit meine..)
Passend zu meinem neuen Blogdesign, gibt es jetzt einen Artikel zum neuen Nightwish Album “Imaginaerum”.
Seit 6. Dezember habe ich es, als Digi-Pack Version mit 2 CDs (Wobei die Instrumentale CD genauso schön ist, wie die normale) und Poster.
1.Taiktalvi
Endlich mal wieder ein Lied in Finnisch! Schönes Intro mit schönem Titel Und ein toller Übergang zu Storytime.
2. Storytime
Die 1. Singleauskopplung des Albums. Am Anfang fande ich Anette’s Stimme, vorallen in der 1. Strophe sehr dünn, aber mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt und finde es genau richtig. Das Lied geht schnell ins Ohr und besonders den Erwachsenenchorteil finde ich toll, auch wenn der mich am Anfang sehr an den Chorteil von „Sahara“ erinnert hat.
3. Ghostriver
Dieses Lied war mein eigentlicher Favorit bei den Samples. Ich liebe das „We will go down we will drown down. The river wild be our last ride. We will go down, we will drown, deeper down. The mills grind slow in a riverbed ghost town.“, was etwas wie ein Kinderreim klingt, Besonders bei 3.54 Min. klingt es toll, wenn erst nur der Kinderchor einsetzt und danach die Instrumente.
The Young Musicians London
4. Slow, Love, Slow
Die Überraschung des Albums! Wer hätte gedacht, dass es bei Nightwish mal ein Jazzsong geben würde? Ich bin zwar kein bekennender Jazz-Fan, aber das Lied ist wirklich toll!
Relativ ruhig, aber am Ende wird es etwas lauter.
5. I Want My Tears Back
In den Samples klang es nicht unbedingt nach einem meiner Favoriten, mittlerweile ist es mein momentanes Lieblingslied des Albums! Finnischer Symphonic Metal und irische Dudelsackklänge von Troy Donockley, ein Duett von Anette und Marco und der folkige Dudelsack-Klatsch-Teil, der einen in Gedanken in ein Irisches Pub entführt – mein persönlicher Lieblingsteil vom Lied.
Ich finde dass es vielleicht besser geklungen hätte, wenn Anette in den Strophen etwas tiefer gesungen hätte, dann wäre der Unterschied zum Refrain (der ja gleich danach folgt) nicht so groß gewesen. Mal gucken, wie es dann live klingt, Troy Donockley geht ja mit auf Tour.
Von links: Tuomas Holopainen, -- ,Troy Donockley, Kai Hahto
6. Scaretale
Das Zirkuslied! Anette quietscht wie eine Hexe (besonders bei „Burning farms and squealing Pigs“), was aber gar nicht mal so schlecht klingt und Marco macht den bösen Zirkusdirektor, der kleinen Kindern Angst einjagt. Mal was Anderes, ein Lied ganz ohne Refrain.
Auch einer meiner Favoriten auf dem Album.
7. Arabesque
Ein instrumentales Lied, im orientalischen Stil gehalten, daher auch der Name „Arabesque“.
Mir gefallen besonders die Drums hier.
8. Turn Loose The Mermaids
Gleich die 1. Strophe erinnert mich an Blackmore’s Night’s „Fires at Midnight“.
Anette’s Stimme steht hier ganz klar im Vordergrund bzw. der Text, in dem es ja um die letzten Minuten Tuomas’ Opa geht. -> „I checked your teeth and warmed your toes“.
Der Instrumental Teil mit folkigen Klängen und der „Pfeif-Melodie“ ist auch hier mein Lieblingsteil.
9. Rest Calm
Am Anfang eher eine Metal-Ballade, aber ab 0.31 Min. geht es dann richtig los.
Auch wenn der Teil von 0.55 Min – 1.02 Min. sehr „The Siren“ ähnelt. Marco gibt den Ton an, wird aber bald von Anette abgelöst, die dann auch einen ruhigeren Teil einleitet. Kaum hat sie den zu Ende gesungen geht es gitarrenlastiger mit Marco weiter.
So zieht es sich nochmal durch das Lied, bis zu Emppu’s Gitarrensolo, was mit einem Duett von Anette und dem Kinderchor endet, danach geht es nochmal etwas härter mit Herrn Hietala zum Schluss über, bei dem das Orchester nochmal in den Vordergrund rückt.
Nicht das Beste Lied des Albums, aber darauf verzichten würde ich auch nicht.
10. The Crow, The Owl and The Dove.
Das einzige Lied (Imaginaerum zähle ich jetzt mal nicht), was nicht von Tuomas geschrieben wurde. Das Vogellied hat Marco komponiert (Text natürlich von Herrn Holopainen, wie immer), ein Duett von Ihm und Anette. Bis auf die Zeile „Gar tuht river. Ger te rheged“, die (ich glaube) Troy Donockley singt. Welche Sprache ist das eigentlich?
Eher ruhig gehalten, am Anfang mit Lagerfeuercharakter, aber nur am Anfang, denn ein ganzes Orchester an einem Lagerfeuer? Ich weiß ja nicht…
11. Last Ride Of The Day
Das Lied, aus dem „Kiteen Pallo“ („Ball aus Kitee“) gemixt wurde.
Ein typisches Nightwish Lied, mit dem „Ha, Ha, Ha, Ha..“ (ich weiß gerade nicht, wie ich das ausdrücken soll) am Anfang.
Eingängiger Refrain und abruptes Ende.
Metro Voices
12. Song of Myself
Century Child – Beauty of the Beast (10.21 Min.)
Once – Ghost, Love, Score (10.02 Min.)
Dark Passion Play – The Poet and the Pendulum (13.54 Min.)
Imaginaerum – Song of Myself (13.37 Min.)
Hier zeigt Anette ihre Stimme wieder von der besten Seite.
Von eher geflüsterten „Sun beathing on it’s dead frozen leaves“ zu kräftig gesungenem „A catnap in the ghost town of my heart“.
Mein Lieblingsteil ist: 3.29 – 4.02 Min.
Ab ca. der Hälfte kommt dann der groß angekündigte Sprechpart der Liebsten.
Natürlich neigt man dazu die Skip-Taste zu drücken. Denn wenn man nicht auf den Text achtet, kommt einem das schon ziemlich langweilig vor.
Anette Olzon
13. Imaginaerum
Ein instrumentaler Abschluss, der alle wichtigen Melodien des Albums beinhaltet.
Pip Williams hat hier ganze Arbeit geleistet, unter Tuomas Vorgaben die Orchester Noten zu schreiben, da ja Herr Holopainen angeblich keine Noten schreiben kann.
Hier gefällt mir besonders der Teil von 2.05 – 2.32 Min., da mich der immer an eine Wichtelwerkstatt erinnert.
Von Links: Tero, Marco, Tuomas
Orchester
The Young Musicians, Pip, Tuomas und Jukka
Jetzt bin ich schon mehr als nur gespannt auf den Film! Dafür werden ja auch einige Songs neu arrangiert. Ich hoffe, es wird Deutsche Untertiteln geben, da ja nach Finnischer Vorgabe nicht synchronisiert wird.